1998 war Viagra das erste Potenzmittel auf dem Markt, dass eine einfache Hilfe für Männer mit Erektionsproblemen darstellte. Schon wenige Jahre später kamen die ersten Alternativen auf dem Markt, z.B. der PDE-5-Hemmer Cialis.

Im folgenden Artikel erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu Cialis: Wirkung, Nebenwirkungen, Erfahrungsberichte und ein ausführlicher Viagra-Cialis-Vergleich.

Cialis in Zahlen

  • Hersteller: Lilly Pharmaceuticals
  • Wirkstoff: Tadalafil
  • Dosierung: 5 mg, 10 mg, 20 mg
  • Wirkungsdauer: bis zu 36 Stunden
  • Wirkstoffklasse: PDE-5 Hemmer
  • Rezeptpflicht: rezeptpflichtig

Wirkung von Cialis

Der Cialis-Wirkstoff Tadalafil ähnelt Sildenafil und wird ebenso zur Gruppe der PDE-5-Hemmer gezählt. Wie der name es schon verrät, hemmen sie die Wirkung des körpereigenen Enzyms PDE-5 (Phosphodiesterase-5). Dadurch steigt die Konzentration von cGMP im Blut deutlich an, welches für eine Gefäßerweiterung sorgt. In der Folge wird eine harte, stabile Erektion gefördert.

Die Wirkung tritt etwa 30 Minuten nach der Einnahme ein. Im Vergleich zu Viagra, wirkt Cialis mit bis zu 36 Stunden wesentlich länger, ein großer Vorteil von Tadalafil. Kein anderes Potenzmittel auf dem Markt, hat eine ähnlich lange Wirkzeit.

Eine weitere Besonderheit ist Cialis Daily. Es ist das einzigste Potenzmittel, dass auch auf täglicher Basis eingenommen werden kann. Mit der 5 mg Dosis Tadalafil wird ein gleichmässiger Pegel im Blut erreicht, wodurch jederzeit Geschlechtsverkehr möglich ist.

Cialis ist eine hervorragende Alternative zu Viagra und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Wirkung von Cialis tritt zuverlässig und effktiv auf.

So wirken PDE-5-Hemmer

Nebenwirkungen

Viele Männer mit erektiler Dysfunktion schätzen die gute Verträglichkeit von Cialis. Im Normalfall kommen mögliche Effekte selten vor und sind leicht bis mittel ausgeprägt. In der Regel vergehen sie nach kurzer Zeit wieder von selbst. Um gesundheitliche Risiken so gering wie möglich zu halten, tauschen sie sich mit Ihrem Arzt aus und halten Sie sich an die Hinweise zur Einnahme.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Cialis auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Verstopfte Nase
  • Gesichtsrötungen (Flush)
  • Magenprobleme
  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen

In selten Fällen kann es auch zu einem niedrigen Blutdruck mit Schwindel und Nasenbluten kommen.

Informationen zu Viagra

Mit Cialis gibt es ein hervorragendes Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen. Vor allem die lange Wirkzeit und gute Verträglichkeit sprechen für den Wirkstoff Tadalafil. Doch nicht in allen Fällen wird Cialis Erfolg zeigen. In diesen Fällen kann Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil die erhoffte Hilfe sein.

Informationen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Tipp der Redaktion von Maennerhilfe.org

Wechselwirkungen & Gegenanzeigen

Wechselwirkungen

Sollten Sie bereits nitrathaltige Medikamente einnehmen, ist von Cialis abzuraten. Auf jeden Fall sollten Sie sich mit Ihrem Arzt beraten. Ebenso gilt dies bei Alpha-Blockern, also Medikamenten gegen Bluthochdruck. Weiterhin sollten Sie Vorsicht walten lassen, wenn Sie Medikamente gegen Aids einnehmen.

Gegenanzeigen

Sollten Sie allergische Reaktionen gegen den Wirkstoff Tadalafil haben, sehen Sie von einer weiteren Einnahme von Cialis ab. Ebenso sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie kürzlich einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hatten bzw. in Behandlung gegen bestehende Herzerkrankungen sind. Halten Sie auf jeden Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Erfahrungsberichte mit Cialis

Patientenerfahrungen bieten eine gute Grundlage, um sich über ein Medikament zu informieren. Im Vergleich zu Viagra, zeigen sich auch bei Cialis hinsichtlich Wirkung und Verträglichkeit ähnlich positive Ergebnisse. Der aktive Wirkstoff Tadalafil wirkt wesentlich länger und verursacht deutlich seltener Sehstörungen.

Die Wirkung, aber auch die Nebenwirkungen, kann von Mann zu Mann verschieden ausfallen und ist neben der Statur auch vom körperlichen Befinden abhängig. Ob man ein Potenzmittel mag, kann auch von möglichen Allergien oder anderen Unverträglichkeiten abhängen.

Sollte ein Medikament nicht vertragen werden, kann entweder die Dosierung verändert werden oder ein alternatives Potenzmittel getestet werden. Auf jeden Fall sollten Sie diesen Wechsel mit Ihrem Arzt absprechen.

Im folgenden erhalten Sie weitere Informationen zu den Erfahrungen mit Cialis mit Hilfe des Bewertungsportals sanego.de:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis-Leistungs-Verhältnis
Empfehlung

Kann man Cialis und Viagra gleichzeitig einnehmen?

Cialis als auch Viagra gehören zu den PDE-5-Hemmern und dürfen nur einmal pro Tag eingenommen werden. Aus diesem Grund dürfen Anwender Cialis und Viagra nicht gleichzeitig einnehmen. Im anderen Fall könnten gefährliche Wechselwirkungen auftreten, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Beide Medikamente haben eine blutdrucksenkende Wirkung und führen bei einer möglichen Kombination zu einem starken Abfall des Blutdrucks, was schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann. Aus diesem Grund ist generell die gleichzeitige Einnahme mit anderen PDE-5-Hemmern wie Levitra und Spedra nicht ratsam. Ebenso ergeben sich negative Auswirkungen, wenn gleichzeitig bestimmte Alpha-Blocker, Antidepressiva, Antibiotike, Medikamente gegen Aids, H2-Blocker und Antimykotika eingenommen werden.

Quellen

  1. Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels) VIAGRA®. In: Pfizer.de. URL: www.pfizer.de (Stand: 28.09.2020)
  2. Sildenafil (Viagra) In: Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) und Kassenärztliche Bundesvereinigung. URL: aerzteblatt.de (Stand: 28.09.2020)
  3. PDE-5-Hemmer im Vergleich. In: Govi-Verlag Pharmazeutischer Verlag GmbH. URL: pharmazeutische-zeitung.de (Stand: 28.09.2020)
  4. Erectile dysfunction: comparison of efficacy and side effects of the PDE-5 inhibitors sildenafil, vardenafil and tadalafil–review of the literature, Gresser U et al. URL: ncbi.nlm.nih.gov (Stand: 28.09.2020)
  5. Sustained efficacy and safety of vardenafil for treatment of erectile dysfunction: a randomized, double-blind, placebo-controlled study. In: Valiquette L et al., Mayo Clin Proc. 2005 Oct;80(10):1291-7. URL: ncbi.nlm.nih.gov (Stand: 28.09.2020)
  6. Therapie bei erektiler Dysfunktion mit PDE-5-Inhibitoren – Wer macht das Rennen? In: Krause & Pachernegg GmbH. URL: kup.at (Stand: 28.09.2020)
Experte & Autor

Online-Redakteur mit einem großen Wissen im Bereich Medizin, Gesundheit sowie Gesundheits-Management. Er hat sein Studium der Wirtschaftslehre an der Universiät Dortmund absolviert und bei unterschiedlichen Unternehmen aus dem Bereich Gesundheit im Raum Düsseldorf über 30 Jahre gearbeitet.
Seit mehr als vier Jahren arbeitet Rainer Hoffmann nun als Berater und Redakteur beim Redaktionsteam der Bundeszentrale für gesundheitlichen Aufklärung. Rainer Hoffmann sorgt für die Richtigkeit unserer medizinischen Inhalte sowie überwacht und koordiniert sorgfältig die Content Produktion. Des weiteren unterstützt Rainer das Redaktionsteam bei der Beantwortung von komplexen medizinischen Fragestellungen.

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