Obwohl Schätzungen zufolge etwa 27 Prozent aller Männer über 60 unter Erektionsstörungen leiden, so reden doch die wenigsten darüber. Aber auch immer mehr junge Männer sind davon betroffen, was vor allem auf Stress und einen erhöhten Pornokonsum zurückzuführen ist. Aus Scham scheuen viele Männer den Gang zum Arzt, obwohl es doch geeignete Hilfen gegen Erektionsprobleme gibt.

Im folgenden Artikel erhalten Sie eine genaue Definition zu Erektionsstörungen, deren Ursache und Symptome und wie ED diagnostiziert und behandelt wird.

Definition Impotenz

Unter Impotenz versteht man einen Sammelbegriff für unterschiedliche sexuelle Störungen. Folgende Probleme fasst man unter diesem Begriff zusammen:

  • Eine erektile Dysfunktion ist die häufigste Störung der männlichen Sexualität. Dabei gelingt es nicht mehr, eine ausreichende Erektion zu bekommen oder lang genug zu halten, um normalen Geschlechtsverkehr mit Orgasmus und Samenerguss zu haben.
  • Unter Zeugungsunfähigkeit versteht man die Unfähigkeit ein Kind zu zeugen, obwohl sowohl eine Erektion als auch ein Samenerguss möglich sind. Für die Zeugungsfähigkeit sind die Anzahl und Qualität der Spermien entscheidend. Treten probleme auf, gibt es unterschiedliche, oft hormonelle, Ursachen dafür. Ebenso führt eine Vasektomie zu Zeugungsunfähgikeit.
  • Eine weitere Form von Impotenz ist die Anejakulation. Dabei gibt es keine Beeinträchtigung von Sperma und eine Erektion ist ohne weiteres möglich. Allerdings kommt es nicht zum Samenerguss, wobei ein Orgasmus durchaus möglich ist. Zu den möglichen Ursachen gehören Wirbelsäulendefekte oder andere neurologische Schädigungen.

So kommt es zur Erektion

Wenn Sie mehr erfahren möchten, dann schauen Sie sich die Artikel „Impotenz bei jungen Männern“ und „Penis wird nicht hart oder bleibt steif“ an.

Symptome von Erektionsproblemen

Das offensichtlichste Problem einer erektilen Dysfunktion bei Männern ist das nicht zustande kommen einer Erektion. Das es mal mit einer Erektion nicht klappt, kann durchaus normal sein und ist kein Grund zur Beunruhigung.

Wenn das Problem jedoch häufiger auftritt und über einen längeren Zeitraum anhält, sollten Sie sich an einen Arzt wenden. Als Ursachen kommen eine ganze Reihe von Möglichkeiten in Betracht, die durch den Arzt geklärt werden sollten.

Zu den Symptomen gehören:

  • nicht zustande kommen einer Erektion
  • Erektion kann nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden
  • verminderte sexuelle Lust
  • Verlegenheit und Schuldgefühle
  • weniger Selbstvertrauen

Ähnliche Symptome zeigen andere sexuelle Störungen:

  • Vorzeitige Ejakulation
  • Verzögerte Ejakulation
  • nicht zustande kommen eines Orgasmus

Es ist wichtig die genauen Ursachen der Erektionsprobleme herauszufinden. Es gibt keinen Grund zur Scham dafür und die Aufgabe des Arztes ist es, dem Patienten zu helfen und eine erfolgreiche Behandlung in die Wege zu leiten.

Der Hausarzt ist eine Möglichkeit, ein Spezialist wie ein urologe ist die bessere Wahl. Diese haben sich auf die Behandlung des Harntraktes und der männlichen Geschlechtsorgane spezialisiert. Mit dem Arzt können Sie offen und ehrlich über Ihre Probleme sprechen.

Zur Amnese, dem Arztgespräch, werden Sie umfassend zur Ihrem Lebenstil, zu Vorerkrankungen und zu Medikamenten befragt. Ebenso wird der Konsum von Alkohol und Nikotin erörtert, sowie Fragen zur psychischen Gesundheit. Das können z.B. der Tof eines Angehörigen, Stress, Jobverlust oder private Probleme sein.

Mögliche Ursachen von Erektionsstörungen

Eine Erektion fängt im Kopf an. Bei sexueller Erregung werden Nervenimpulse ausgesendet, die eine Reihe von Vorgängen in Gang setzen. Hormone, Nerven, Muskeln und Blutgefäße sorgen dafür, dass sich der Penis mit Blut füllt und es zur Erektion kommt.

Wenn dieser recht komplexe Vorgang gestört wird, kommt es zu Erektionsproblemen. Bei manchen Männern kommt es nur zu gelegentlichen Aussetzern, andere wiederrum leiden dauerhaft darunter.

Die Erektion wird von vielen Faktoren beeinflusst und kann demzufolge auch von vielen Faktoren gestört werden. In den meisten Fällen ist jedoch nicht nur ein Problem dafür verantwortlich. Folgende körperliche Symptome kommen als Ursache in Betracht:

  • Fettleibigkeit (Adipositas)
  • Herzerkrankungen oder Arteriosklerose
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Diabetes (Zuckerkrankheit)
  • Nervenerkrankungen
  • Schlaganfall
  • Parkinson-Krankheit
  • Chronisches Nierenleiden
  • Schlafstörungen

Ursachen von Impotenz

Auch die Einnahme von Medikamenten kann Erektionsprobleme auslösen. Dafür in Frage kommen Medikamente gegen Bluthochdruck, Antihistaminika, Antidepressiva, Beruhigungsmittel, Anti-Krampf-Medikamente und Muskelrelaxantien (Mittel zur Entspannung der Skelettmuskulatur) aber auch Diuretika (den Harnfluss erhöhende Mittel).

Bei der Behandlung mit Hormonen oder Medikamenten zur Chemotherapie sind ebenso Störungen möglich. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt die Einnahme weiterer Medikamente offen ansprechen. Alkohol und Nikotin fördern Erektionsprobleme, wie allgemein ein gesunder Lebensstil zur Vorbeugung beiträgt.

Neben den körperlichen Ursachen kommen auch psychische Gründe für eine erektile Dysfunktion in Frage. Dazu gehören:

  • Stress
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Beziehungsprobleme
  • psychische Störungen

In den meisten Fällen gehen körperliche und psychische Probleme einger und bedingen sich gegenseitig.

Diagnose von erektiler Dysfunktion

Zur Diagnose führt der Arzt eine sogenannte Amnese durch. Dazu können körperliche und psychische Untersuchungen gehören und der Patient wird auf seine medizinische und sexuelle Vorgeschichte befragt.

Im Anschluss daran kann es nötig sein, umfangreichere Untersuchungen vorzunehmen, um evtl. andere Erkrankungen zu untersuchen, die für die Erektionsstörungen verantwortlich sein können. Eine genaue Diagnose der erektilen Dysfunktion ist wichtig, um die wirksamste Behandlungsmethode zu finden.

Das gehört zur Amnese

Am Anfang der Diagnose steht die Amnese. Der Arzt befragt den Patienten nach seinen Bescherden und deren Symptome. Wichtig sind auch Informationen zu früheren Erkrankungen die innerhalb der Familie aufgetreten sind. Zusätzlich erkundigt sich der Arzt nach Medikamenten die evtl. eingenommen werden, aber auch Fragen zum Drogen- Alkohol- und Nikotinkonsum.

Folgende Fragen sind für den Arzt wichtig:

  • Wann sind die Erektionsprobleme das erste Mal aufgetreten?
  • Wie äußern sich die Erektionsstörungen?
  • Wie oft kommt es zu einer Erektion?
  • Wie lange dauert die Erektion an?
  • Kommt es am Abend oder am Morgen zur Erektion?
  • Wie sieht das Sexleben aus?
  • Gibt es Probleme in der Partnerschaft?
  • Wie steht es um die Libido (sexuelles Verlangen)?

Damit die Amnese erfolgreich ist, sollten Sie die Fragen offen und ehrlich ebantworten, Scham ist hier am falschen Platz. Nur so kann der Arzt den Zustand genau einschätzen und die beste Behandlung in die Wege leiten.

Nach der Amnese erfolgt in der Regel eine allgemeine körperliche Untersuchung. Anschließend werden Penis und Hoden untersucht, um evtl. Auffälligkeiten festzustellen. Auch die rektale Untersuchung der Prostata gehört dazu, ist aber weitem nicht so unangenehm wie gedacht.

Fragen zur psychischen Verfassung

Es gibt eine Reihe von psychischen Erkrankungen die durchaus Auswirkungen auf die Erektion haben. Der Arzt wird Ihnen Fragen zu Stress, Angstzuständen, Depressionen oder anderen psychischen Ursachen stellen. In manchen Fällen kann ein Psychologe weiterhelfen.

Weitere Diagnosemöglichkeiten

In selten Fällen sind weitere Untersuchungsmöglichkeiten vonnöten. Dazu gehören:

Bluttest: Durch die Entnahme einer Blutprobe können Herz- und Nierenerkrankungen, ein niedriger Testosteronspiegel, Diabetes und andere Faktoren erkannt werden.

Urin-Test: Durch diesen Test können Hinweise auf Diabetes und andere gesundheitliche Probelem gewonnen werden.

Ultraschall: Mit Ultraschall werden die Blutgefäße untersucht, die das Blut zum Penis führen. Somit können Probleme ermittelt werden, die durch eine Blutunterversorgung entstehen. Ein Teil der Untersuchung kann eine Injektion in den Penis umfassen, mit der eine Erektion ausgelöst wird. Durch den Ultraschall kann der Blutfluss und Druck im Penis nachverfolgt werden.

Bulbocavernosus-Reflex: Der Arzt drückt auf den Kopf des Penis, um zu sehen, ob der Anus kontrahiert. Ist dies nicht der Fall, kann ein nervliches Problem vorliegen.

Penile Biothesiometrie: Mit einem elektromagnetischen Vibrationsgerät wird die Empfindlichkeit und Nervenfunktion des Penis überprüft.

Kavernosographie: Dabei wird ein Farbstoff in den Penis injiziert, mit dessen Hilfe ein venöses Leck festgestellt werden kann.

Informationen zu Viagra

Unser Ziel ist es Sie aufzuklären und zu informieren. Speziell bei den Nebenwirkungen ist das wichtig, damit Sie das Medikament richtig einordnen können. Nebeneffekte können auftreten, müssen es aber nicht. In manchen Fällen stören sie einfach nur, in anderen Fällen können sie ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen. Erfahren Sie mehr zu Viagra, dem wohl bekanntesten Potenzmittel der Welt.

Informationen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Tipp der Redaktion von Maennerhilfe.org

Was hilft bei Impotenz?

Abhängig von der Art und Schwere der Störungen, kann es unterschiedliche Hilfe geben. Treten die Probleme nur gelegentlich auf, besteht kein Krankheitsfall. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn temporär starke physische und psychische Belastungssituationen auftreten. Ursache dafür können ein Alkohol- und Drogenkonsum, starke Medikamente, Müdigkeit, aber auch psychsicher Stress, Beziehungprobleme oder Versagensängste sein.

Setzen Sie sich auf keinen Fall unter Druck oder machen Sie sich Selbstvorwürfe. In einer entspannten Atmosphäre können die Probleme relativ schnell und unkompliziert überwunden werden.

Treten die Erektionsstörungen über einen längeren Zeitraum auf, ist der Gang zum Arzt zu empfehlen. Vergessen Sie nicht, der Arzt ist jeden Tag mit solchen Problemen konfrontiert, Sie brauchen also keine Scheu zu haben. Durch die Untersuchung können schwerwiegende Krankheiten ausgeschlossen und bei psychischen Problemen rasch der Leistungsdruck verringert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite „Erektionsprobleme vorbeugen„.

Behandlungsmöglichkeiten von Erektionsproblemen

Männern, die unter Erektionsproblemen leiden, stehen eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten offen. Diese hängen von der Schwere der Erkrankung und evtl. vorhandenen anderen gesundheitlichen Problemen ab.

PDE-5-Hemmer gegen ED

Es handelt sich dabei um oral eingenommene Medikamente mit der gleichen Wirkweise. Sie entspannen die kleinsten Blutgefäße im Penis, wodurch mehr Blut hineinströmen kann und somit die erektion gefördert wird. In der Regel zeigen diese Medikamente sehr gute Ergebnisse und haben sich als zuverlässige, effektive Hilfe etabliert.

Die „blaue Wunderpille“ von Pfizer ist bereits seit 1998 auf dem Markt. Der Wirkstoff Sildenafil ist in den Dosierungen 25 mg, 50 mg und 100 gm enthalten. Viagra ist das bekannteste und weltweit am meist-verkaufte Potenzmittel.

Penisimplantat

Durch einen chirurgischen Eingriff wird ein Implantat in den Penis eingesetzt. Im Normalfall ist das die letzte Option, wenn alle anderen methoden keinen Erfolg zeigten. Die OP dauert etwa eine Stunde. Nach einem Monat kann das Implantat eingesetzt werden.

Um eine Erektion herzustellen, wird mittels einer Pumpe Flüssigkeit in den Penis gefüllt. Nach der Entleerung erschlafft der Penis wieder. Zu den möglichen Komplikationen gehören Infektionen oder Fehlfunktionen am implantierten Gerät.

Vakuumpumpe

Die Vakuumpumpe ist auch besser unter dem Namen Penispumpe bekannt und hilft beim Aufbau einer Erektion. Dabei wird eine Kunststoffröhre über den Penis gestülpt und die Luft im Innern abgesaugt. Dadurch wird Blut in den Penis gezogen. Wenn die Erektion erreicht ist, wird die Pumpe entfernt. Ein elastischer Ring (Penisring) hilft dabei, die Erektion aufrecht zu erhalten. Mögliche Nebenwirkungen sind Blutergüsse, Hautreizungen und eine schwache Ejakulation.

Hormontherapie

Bei einem niedrigen Testosteronspiegel kann dieser mithilfe von Pflastern, Cremes, Pellets oder Injektionen erhöht werden.

Wie kann eine Frau helfen?

Treten Erektionsprobleme auf, selbst wenn es nur einmalig oder kurzfristig der Fall ist, stellen einen großen Einschnitt für Männer dar. Es ist deshalb für den Partner oder die Partnerin wichtig, verständnisvoll auf das Problem zu reagieren.

Scherze, selbst wenn sie auflockernd gemeint ist, oder sogar herabsetzende Bemerkungen, sind absolut nicht angebracht. Als Partner sollte man wissen, dass sexuelle Störungen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Männern gehören und jeder Mann einmal davon betroffen ist. In einem offenen und ehrlichen Gespräch sollten Sie Verständnis zeigen, ohne gönnerhaft aufzutreten.

So kann die Partnerin helfen

Vielen Männern fällt es schwer über ihre Probleme zu reden. Geduld und jederzeit ein offenes Ohr sind sehr wichtig, damit sich der Mann öffnen kann. Seien Sie auch offen für Körperkontakte und Sexualität. Wenn die Probleme über einen längeren Zeitraum auftreten, sollte der betroffene Mann auch auf den wichtigen Arztbesuch hingewiesen werden.

Quellen

  1. Erektile Dysfunktion (Potenzstörung, Erektionsstörung, Impotenz). In: Apotheken-Umschau. URL: apotheken-umschau.de (Stand: 10.09.2020)
  2. Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion). Herausgeber: Deutscher Verlag für Gesundheitsinformation GmbH. URL: urology-guide.com (Stand: 10.09.2020)
  3. Feldman HA1, Goldstein I, Hatzichristou DG, Krane RJ, McKinlay JB.: Impotence and its medical and psychosocial correlates: results of the Massachusetts Male Aging Study. In: National Center for Biotechnology Information, U.S. National Library of Medicine. URL: ncbi.nlm.nih.gov (Stand: 10.09.2020)
  4. Herbert Sperling, Uwe Hartmann, Wolfgang Weidner, Christian Georg Stief: Erektile Dysfunktion: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. Herausgeber: Deutscher Ärzteverlag GmbH: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 102, Heft 23. URL: www.aerzteblatt.de (Stand: 10.09.2020)
  5. One Patient out of four with newly diagnosed erectile dysfunction is a young man. Paolo Capogrosso MD et al (2013). URL: onlinelibrary.wiley.com (Stand: 10.09.2020)
  6. Stief CG, Hartmann U, Höfner K, Jonas U: Erektile Dysfunktion und Therapie. Berlin: Springer-Verlag, 1997.
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Online-Redakteur mit einem großen Wissen im Bereich Medizin, Gesundheit sowie Gesundheits-Management. Er hat sein Studium der Wirtschaftslehre an der Universiät Dortmund absolviert und bei unterschiedlichen Unternehmen aus dem Bereich Gesundheit im Raum Düsseldorf über 30 Jahre gearbeitet.
Seit mehr als vier Jahren arbeitet Rainer Hoffmann nun als Berater und Redakteur beim Redaktionsteam der Bundeszentrale für gesundheitlichen Aufklärung. Rainer Hoffmann sorgt für die Richtigkeit unserer medizinischen Inhalte sowie überwacht und koordiniert sorgfältig die Content Produktion. Des weiteren unterstützt Rainer das Redaktionsteam bei der Beantwortung von komplexen medizinischen Fragestellungen.

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